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Perlen der Weisheit

“Arunagiri Yogi siegt über alles” … ein Zitat aus “The Glory of Arunachala”

 

Wie kann man das Schicksal überwinden?

Eine vornehme Dame sagte zu Ramana Maharshi: „Ich habe alles, was ein Mensch sich nur wünschen kann.“ Ihre Stimme brach. Sie beherrschte sich und sprach langsam weiter: „Ich habe alles, was ich will, was ein Mensch wollen kann, aber … aber … ich habe keinen Frieden. Irgendetwas verhindert ihn, wahrscheinlich mein Schicksal …“ Für einige Minuten herrschte Schweigen. Dann sagte der Maharshi in seiner üblichen netten Art: „Gut, du hast gesagt, was du sagen wolltest. Aber was ist das Schicksal? Es gibt kein Schicksal. Gib dich hin und alles ist gut. Wirf‘ alle Verantwortung auf Gott. Trage die Last nicht selber. Was kann dir dann das Schicksal anhaben?“

F.: „Ich kann mich nicht hingeben.“

M.: „Ja, völlige Hingabe ist nicht möglich, aber teilweise Hingabe ist bestimmt allen möglich. Im Laufe der Zeit führt sie zur völligen Hingabe. Wenn Hingabe nicht möglich ist, was kann man dann tun? Es gibt keinen Geistesfrieden. Du kannst ihn nicht herbeiführen. Er kann nur durch Hingabe erreicht werden.“

F.: »Kann die teilweise Hingabe das Schicksal aufheben?«

M.: “Ja, bestimmt!”

F.: „Hängt das Schicksal nicht vom vergangenen Karma ab?“

M.: „Wenn man sich Gott überlässt, wird Gott sich darum kümmern.“

F.: „Wenn das Schicksal Gottes Fügung ist, wie kann Er es dann aufheben?“

Sri Bhagavan descending the Hill
Sri Bhagavan descending the Hill

M.: “Alle sind nur in Ihm.”

Übel und Leid

Es wurde gefragt, warum diese Schöpfung voller Übel und Leid ist. Man kann darauf nur antworten,  dass es Gottes unergründlicher Wille ist. Dem unendlichen, allwissenden und allmächtigen Sein kann man kein Motiv, keinen Wunsch und kein Ziel zuschreiben. Gott wird von den Handlungen, die in Seiner Gegenwart geschehen, nicht berührt. Es macht keinen Sinn, dem Einen, bevor es zum Vielen wird, die Verantwortung oder ein Motiv unterzuschieben. Aber es ist eine gute Antwort auf die strittige Frage nach einem freien Willen, wenn man den vorgegebenen Lauf der Dinge Gottes Willen zuschreibt. Wenn der Geist sich darum sorgt, was uns widerfährt oder was wir getan oder unterlassen haben, dann ist es weise, das Empfinden der Verantwortlichkeit und des freien Willens aufzugeben, uns als das vorgesehene Instrument des Allwissenden und Allmächtigen zu betrachten und zu tun und zu erleiden, was Er möchte. Dann trägt Er alle Last und gibt uns Frieden.

Hingabe

Zu einer Verehrerin, die um häufigere Visionen von Siva betete, sagte er: „Übergib Dich Ihm und befolge Seinen Willen, ob Er sich nun zeigt oder verschwindet. Warte ab, wie es Ihm gefällt. Wenn du Ihn darum bittest, zu handelt, wie du es willst, ist das keine Hingabe, sondern ein Befehl. Du kannst nicht erwarten, dass Er dir gehorcht und glauben, du habest dich Ihm unterworfen. Er weiß, was das Beste ist, und wann und wie es geschehen muss. Die Last ist die Seine. Du hast keine Sorgen mehr. Alle deine Sorgen sind die Seinen. Das ist Hingabe. Das ist Verehrung.”

Gottes Gnade

Gottes Gnade besteht darin, dass Er im Herzen eines jeden als das Selbst erstrahlt. Diese Macht der Gnade schließt keinen aus, sei er gut oder böse. Die Sucher sollten das Leid mit einem kühlen Verstand und dem festen Glauben überwinden, dass es durch die Gnade Gottes geschieht, um den Geist beständiger zu machen.

Verehrung

Der Mensch, der seinen Körper für sich selbst hält, kann Gott nicht als gestaltlos verehren. Wie immer er Gott verehrt, er kann ihn nur in einer Gestalt verehren und nicht anders.

Erfolg und Misserfolg

Wenn eine Handlung von Erfolg gekrönt ist, so werde nicht stolz, indem du denkst: “Das habe ich aus eigener Kraft erreicht.” Sei vielmehr davon überzeugt, dass Gott gnädig ist. Wenn sich der erwünschte Erfolg nicht einstellt, sollte man nicht denken, dass das Handeln nicht von Erfolg gekrönt war. Der wirkliche Erfolg besteht lediglich darin zu verstehen, dass die Handlungen durch Gottes Gnade und nicht lediglich durch menschliche Anstrengung erfolgreich sind.

Sri Bhagavan at Skandashram
Sri Bhagavan at Skandashram

Hat man falsch gehandelt, sollte man es nicht aus Selbstliebe leugnen, sondern beschließen, künftig richtig zu handeln und Fehler zu vermeiden.

Erfolg und Misserfolg sind durch das Schicksal begründet und nicht durch Willenskraft oder fehlende Willenskraft. Man sollte sich darum bemühen, in allen Lebensumständen gleichmütig zu sein. Das ist wahre Willenskraft. Es ist für den Suchenden besser, in einer Lage zu sein, die das Mitleid anderer erregt, als von ihnen beneidet zu werden.

Sri Bhagavan sitting in Old Hall
Sri Bhagavan sitting in Old Hall

Das Geheimnis eines glücklichen Lebens

Wenn ein Mensch die Fehler anderer übersieht, nur ihre Verdienste würdigt und so die Gelassenheit seines Geistes bewahrt, wird sein ganzes Leben glücklich sein.

Es ist großartig, wenn ein Sucher in allem unbekümmert ist, einen kühlen Geist bewahrt, frei ist von Wünschen und ohne Hass.

Haltung gegenüber Feinden

Der Feind hasst das Ego, welches der Sucher töten möchte. So ist er in Wirklichkeit ein Freund, wie der Amboss für den Goldschmied.

Die Erfahrung von Gnade im Traum

Aufgrund von beliebigen Maßstäben, die wir für die Dauer einer Erfahrung anlegen, nennen wir die eine Erfahrung einen Traum und die andere den Wachzustand. In Bezug auf die Wirklichkeit sind beide Erfahrungen unwirklich. Ein Mensch kann im Traum die Erfahrung machen, Gnade zu erlangen, und das kann sein Leben so bleibend beeinflussen, dass man sie nicht unwirklich nennen kann. Dagegen kann man einen unbedeutenden, beiläufigen Vorfall im Wachzustand, der lediglich vorbeihuscht, nicht wirklich nennen. Er hat keine Folgen und ist bald vergessen.

Die zweite Todeserfahrung auf dem Berg

Ich habe immer gesagt, dass das Herz-Zentrum auf der rechten Seite der Brust liegt, selbst wenn Gelehrte anderer Meinung waren. Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe es bereits schon Zuhause während meiner Versunkenheit ins Selbst erfahren, dann erneut bei dem Vorfall, der in ‚Self-Realization‘ [die erste Biografie über Ramana Maharshi] erwähnt wurde. Ich hatte eine klare Vision und machte eine eindeutige Erfahrung. Plötzlich tauchte von einer Seite ein Licht auf, das meine Sicht auf die Welt auslöschte. Ich spürte, dass das physische Herz auf der rechten Brustseite zu schlagen aufgehört hatte und der Körper blau und reglos wurde. Vasudeva Sastri umarmte mich und beklagte meinen Tod, aber ich konnte nicht sprechen. Die ganze Zeit über spürte ich, dass das Herz-Zentrum auf der rechten Seite wie immer arbeitete. Dieser Zustand dauerte fünfzehn oder zwanzig Minuten an. Dann schoss plötzlich etwas von der rechten Seite in die linke Seite, wie eine Rakete, die am Himmel zerplatzt. Das Blut begann wieder zu zirkulieren, und der normale Zustand des Körpers war wiederhergestellt.

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